Südwestdeutsche Beiträge zur historischen Bauforschung

Sonderband/ 2012 (132 Seiten)

Vorindustrieller Holzbau - Terminologie und Systematik

Der Sonderband "Vorindustrieller Holzbau in Südwestdeutschland und der deutschsprachigen Schweiz - Terminologie und Systematik" ist das Ergebnis eines länderübergreifenden Gemeinschaftsprojekts von Bauforschern aus der Schweiz und aus Südwestdeutschland.

Wer einen historischen Holzbau beschreibt, macht oft die Erfahrung, sich nicht nur mühsam die Bezeichnungen aus der Literatur erarbeiten zu müssen, sondern zudem auf differierende Ansprachen zu treffen. Auch tauchen beim Lesen entsprechender Texte zuweilen Begriffe auf, die unverständlich erschienen und sich erst aus dem Zusammenhang erklären lassen. Mit dem vorliegenden Band soll versucht werden, Ordnung zu schaffen. Die systematische Zusammenführung aller in diesem Gebiet vorkommenden Holzbauweisen und eine genaue Herleitung ihrer Begrifflichkeiten waren nur durch die bewusste räumliche Eingrenzung möglich. Die Kenntnis bauhistorischer Entwicklungen war dafür Voraussetzung, die Grundlagen bilden jedoch die konstruktiven Aspekte des Holzbaus verbunden mit zimmerungstechnischen Abläufen - also ein gefügekundlicher Ansatz.

Das Buch wendet sich sowohl an Denkmalpfleger, Bauforscher und Bauhistoriker als auch an Architekten und Handwerker sowie an alle Interessierten, dies sich mit historischem Holzbau befassen.

Neben den Sammelbänden der Südwestdeutschen Beiträge zur Bauforschung mit Beiträgen aus der aktuellen Forschung erscheint das Buch als Sonderband. Zur bewährten partnerschaftlichen Herausgabe durch das Landesamt für Denkmalpflege und den Arbeitskreis für Hausforschung, Regionalgruppe Baden-Württemberg tritt als Gast die Vereinigung für Bauforschung Schweiz (VEBA) hinzu, auf welche die anfängliche Initiative zurückgeht.

Hervorgehoben werden soll, dass über die konzentrierte inhaltliche Zusammenarbeit hinaus auch finanziell eng kooperiert wurde: So übernahm die Berta Hess-Cohn Stiftung, Basel, einen Teil der Druckkosten.

Maßgeblich beteiligt waren Thomas Eißing, Benno Furrer, Stefan King, Ulrich Knapp, Anja Krämer, Burghard Lohrum, Tilmann Marstaller, Claudia Mohn, Heinz Pantli und Daniel Reicke.

Der Bezug erfolgt bislang über die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V., Esslingen (ISBN 987-3-942227-11-7). Die Internetpräsenz lautet {http://www.gesellschaft-archaeologie.de | {http://www.gesellschaft-archaeologie.de}}, die Mail-Adresse info@gesellschaft-archaeologie.de.

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